Flötenstein, ein Dorf im Kreis Schlochau/Westpreussen

Am 30. November 1356 wurde zu Schlochau die Urkunde zur Gründung von Vlysensteyne ausgestellt. Besitzer war gegen 1400 der deutsche Ritterorden. 1433 wurde das Dorf beim Durchzug der Hussiten zerstört. Während der Reformationszeit bleibt Flötenstein überwiegend katholisch. Deshalb gibt es Filialkirchen in Eickfier, Penkuhl und Starsen. Neuaufbau und Ansiedlung von 1437 bis 1439. Erneute Zerstörung im schwedisch-polnischen Krieg (1656-60). 1717 wurden zwei neue Hofstellen an Schultz und Zobel vergeben. 1723 an Schmidt, Zander und Hacker. Zu der Beginn der preussischen Herrschaft um 1772 zählte das Dorf 33 Bauern und 39 Kleinbesitzer. Um 1776 beginnt der Schulunterricht durch den Organisten. 1812 wird der erste Lehrer eingestellt. 1903 erhält Flötenstein einen Bahnhof und liegt damit an der Strecke Schlochau - Reinfeld. Der vorletzte Bürgermeister von Flötenstein war Albert Roggenbuck II (1931). Kurz vor Kriegsende wohnten 40 Familien mit dem Namen Roggenbuck in Flötenstein. Insgesamt soll es 240 Personen mit diesem Namen gegeben haben! Seit 1945 heißt das Dorf Koczala und liegt in Polen.

Neben dem Ortskern gab es diverse Ortsteile:
Am Diemensee, Flemmingsort,Grenzort, Keschenbruch und Pothaken


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Copyright© 1996-2002 Jonny Roggenbuck
Created 16-02-2001
Last revision 24-12-2002